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Grundlegende Messerbewegungen

Grundlegende Messerbewegungen

Gerader Druckschnitt

Die Klinge bewegt sich kontrolliert senkrecht nach unten. Dieser Schnitt eignet sich für weiches Gemüse, Tofu und bereits flach aufliegende Zutaten. Nicht mit Kraft auf das Brett schlagen.

Schubschnitt

Die Klinge gleitet beim Absenken leicht nach vorn. Das reduziert Widerstand bei Möhren, Kartoffeln und Fleisch. Die Bewegung soll gleichmäßig sein; die Schneide darf nicht seitlich verkanten.

Zugschnitt

Die Klinge wird in einer langen Bewegung nach hinten durch das Lebensmittel gezogen. So entstehen glatte Scheiben von Fisch, Fleisch und weichen Zutaten. Nicht mehrfach sägen, wenn ein sauberer Zug genügt.

Wiegeschnitt

Die Messerspitze bleibt möglichst am Brett, während der hintere Klingenteil auf- und abwärts schwingt. Geeignet zum feinen Hacken von Kräutern, Frühlingszwiebeln und Knoblauch.

Sägeschnitt

Mit einer gezahnten Klinge sanft vor- und zurückziehen. Druck würde Brot oder Kuchen zusammendrücken.

Flaches Aufschneiden

Die Klinge wird parallel zum Brett geführt, beispielsweise um ein dickes Fleischstück horizontal zu teilen. Die freie Hand liegt flach obenauf und bleibt deutlich über der Klinge.

Schrägschnitt

Die Klinge steht in einem Winkel von etwa 30–45 Grad. Dadurch wird die Oberfläche größer; Gurken, Auberginen, Lauch und Fleisch nehmen Sauce schneller auf.

Andrücken und Zerdrücken

Knoblauch oder Gurke mit der flachen Klingenseite leicht andrücken. Die Schneide zeigt dabei vom Körper weg. Niemals auf die Schneide drücken.

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