Lebensmittel aufbewahren
Lebensmittel aufbewahren
Einfrieren
Was sich einfrieren lässt
- Fleisch und Meeresfrüchte, am besten portionsweise verpackt.
- Teigwaren wie Teigtaschen, Baozi und gedämpfte Brötchen.
- Gegarte Speisen, portionsweise eingefroren und mit Datum beschriftet.
- Gemüse, je nach Sorte nach kurzem Blanchieren.
Tipps fürs Einfrieren
- Schnell einfrieren: Kleine, flache Portionen frieren schneller durch.
- Portionieren: So viel pro Packung abfüllen, wie du später auf einmal brauchst.
- Luft herausdrücken: Gefrierbeutel möglichst luftarm verschließen.
- Beschriften: Inhalt und Einfrierdatum auf die Verpackung schreiben.
Vakuumieren
Vorteile der Vakuumverpackung
- Kann die Haltbarkeit verlängern, wenn das Lebensmittel anschließend passend gekühlt oder eingefroren wird.
- Verringert den Kontakt mit Sauerstoff.
- Schützt verpackte Lebensmittel vor dem Austrocknen.
Geeignete Lebensmittel
- Trockenwaren und Tee
- Gepökeltes Fleisch und luftgetrockneter Speck
- Nüsse und Kaffeebohnen
Vakuumieren ersetzt weder Kühlung noch hygienische Handhabung. Verderbliche Lebensmittel weiterhin nach den Lagerhinweisen aufbewahren.
Trocknen
An der Luft oder in der Sonne trocknen
- Gemüse: getrockneter Rettich und getrockneter Senfkohl
- Pilze: Shiitake und Mu-Err-Pilze
- Meeresfrüchte: getrockneter Tintenfisch und kleine getrocknete Garnelen
Im Dörrgerät oder Backofen trocknen
- Ein Dörrgerät oder einen Backofen verwenden.
- Die Vorlage nennt 60–80 °C als niedrige Trocknungstemperatur.
- Erst luftdicht verpacken, wenn die Zutaten vollständig trocken und abgekühlt sind.
Konservieren im Glas
Gläser im Haushalt einkochen
Wichtiger Sicherheitshinweis: Die folgenden pauschalen Zeiten im kochenden Wasser sind keine sichere Anleitung für alle Lebensmittel. Bei Fleisch, Fisch und säurearmem Gemüse kann ein Wasserbad bei 100 °C Botulinumsporen nicht zuverlässig abtöten. Verwende dafür ausschließlich geprüfte Rezepte und das dort angegebene Druck- oder Einkochverfahren. [Das Bundesinstitut für Risikobewertung erklärt die Risiken und Schutzmaßnahmen](https://www.bfr.bund.de/fragen-und-antworten/thema/selten-aber-vermeidbar-fragen-und-antworten-zum-botulismus/).
- Gläser und Deckel gründlich reinigen; nur unbeschädigte, für das Rezept geeignete Gläser verwenden.
- Das Füllgut nach einem geprüften Rezept einfüllen und den dort angegebenen Kopfraum lassen. Die Vorlage nennt etwa 1 cm.
- Luftblasen nach dem Rezept entfernen und den Glasrand sauber halten.
- Gläser mit passenden Deckeln verschließen.
- Nur die für Lebensmittelart, Säuregehalt, Glasgröße und Gerät geprüfte Erhitzungszeit verwenden. Eine allgemeine Kochzeit von 30 Minuten genügt nicht für jede Konserve.
- Nach dem Erhitzen nach Rezept abkühlen lassen.
- Verschluss kontrollieren. Ein eingezogener Deckel allein beweist nicht, dass der Inhalt sicher haltbar ist.